2007/04 – Cohiba Maduro 5 – Eine Gegendarstellung

19 Apr

 

tomcohibamaduro160407
Tom “Bolivar” mit Cohiba Maduro 5 – Wörrstadt ANS 16.04.2007

Von Tom „Bolivar” / April 2007

Auch ich durfte eine Cohiba Maduro 5 von Nino rauchen.

Bei der Frage ob es eine mit Banderole aus dem Holzkistchen vom Festival sein dürfe oder eine, die in der Fabrik angeboten wurde, habe ich mich für die Fabrikversion entschieden.

Kein Abnehmen des Zigarrenbandes, nackte Tatsachen, kein Vorspiel, da kann es gleich zur Sache gehen!

Natürlich hatte ich die Tastings von meinen Vorgängern schon gelesen und auch Nino gab mir noch einige mündlich geschilderte Impressionen auf den Weg.

Die Erwartungshaltung war demnach nicht zu gross.

Offenbar brauchte es dies.

Ich hatte den Eindruck, dass die Zigarre etwas zu fest gerollt war.

Der Kaltgeruch in der Nase war vorhanden, aber nicht ausgeprägt würzig. Das Deckblatt war ordentlich dunkel und kaum wahrnehmbar ölig. Diese dunkle Deckblattfarbe gibt es aber auch bei regulären, also nicht Maduro Zigarren.
Der Kaltzug nach dem Anschneiden war dann trotz festem Körper überraschend OK.

Der Geschmack im Mund vermochte aber noch nichts zu verraten.

Der schon beschriebene Molasse Geschmack stellte sich dann nach dem Anzünden auch schon beim zweiten Zug ein.

Da mir dieser süssliche Geschmack liegt, passte das natürlich. Nach einer Weile war ich auch der Meinung etwas Cohiba raus zu schmecken: Ein zart-edler Hauch von Heu und Kaffeebohnen.

Nach gut einem Drittel, Geschmacklich lief die Zigarre nach dem anfänglichen Entfalten etwas auf Sparflamme, war ich total von der Asche fasziniert. Der Abbrand war picobello. Die Asche war so dicht, wie ich sie noch nie gesehen hatte.

Aussenrum Weiss wie Schnee und die typischen Rillen, die sich von Zug zu Zug bilden waren nur an einer kleinen Stelle zu sehen. Ansonsten war die Asche fast perfekt glatt. Nach dem ersten Abaschen (und auch bei den zwei noch folgenden Malen) war in der Mitte des Brandendes die typische konische Brandspitze zu sehen, die mich immer wieder fasziniert.

Das zweite Drittel blieb unspektakulär aber dennoch “unterhaltend”. Und eigentlich hatte ich mich schon darauf eingestellt, dass dies dann auch so bleiben würde. Aber die Zigarre vermochte sich noch zu steigern. Dies indem in der letzten Viertelstunde eine gewisse Würze hinzu kam und der eigentliche Tabakgeschmack so etwas verstärkt wurde.

Ich rauchte die Zigarre, bis ich sie nicht mehr in den Fingern halten konnte, denn sie war bis zum Schluss angenehm zu rauchen.

Mein Fazit : Es war keine Geschmacksexplosion und auch nicht Überwältigend.
Eigentlich eher zurückhaltend.

Aber das machte sie gerade für mich sympathisch.

Tom „Bolivar”

Copyright Nino

 

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